Verbrauchswerte:
- Gas: 27,368 m³
- Solarthermie: 158 kWh
- Strom: 232 kWh
- Wasser: 15,0502 m³
- Balkonkraftwerk: 84 kWh
Strom und Balkonkraftwerk
Mit 84 kWh Solarstrom bei einem Stromverbrauch von 232 kWh wurden genau 36,21 % des Stromverbrauchs durch das Balkonkraftwerk gedeckt.
Berechnung: 84 kWh ÷ 232 kWh × 100 = 36,21 %
Für einen September ist das ein sehr guter Wert, da die Tage bereits merklich kürzer werden und die Sonne deutlich flacher steht als noch im Hochsommer.
Solarthermie
Die 158 kWh Solarthermie-Ertrag zeigen ebenfalls, dass die Sonne noch einen wichtigen Beitrag zur Warmwasserbereitung geleistet hat. Gerade weil der Pool nicht mehr betrieben wurde, fließt die erzeugte Wärme hauptsächlich in die Warmwasserversorgung des Haushalts.
Gasverbrauch
Mit 27,368 m³ Gas steigt der Verbrauch gegenüber den Sommermonaten wieder an. Das deutet darauf hin, dass die Solarthermie nicht mehr den kompletten Warmwasserbedarf abdecken konnte und die Gastherme häufiger unterstützen musste. Für einen ersten Herbstmonat ist das aber noch ein moderater Wert.
Wasserverbrauch
Der auffälligste Wert bleibt der Wasserverbrauch mit 15,05 m³.
Das liegt zwar noch im normalen Bereich, ist aber deutlich höher als Sommerwerte der letzten Monate. Das besonders viel Warmwasser verbraucht wurde, dürften längere Duschen, mehr Baden oder ein erhöhter Warmwasserbedarf die Hauptursachen sein.
Fazit
Der September zeigt einen typischen Übergang vom Sommer in den Herbst:
✅ Das Balkonkraftwerk hat mit 36,21 % Eigenversorgung einen überraschend starken Beitrag geleistet.
✅ Die Solarthermie lieferte mit 158 kWh weiterhin einen wertvollen Beitrag zur Warmwasserbereitung.
⚠️ Der Gasverbrauch steigt saisonbedingt wieder an.
⚠️ Der Wasserverbrauch bleibt auf einem vergleichsweise hohen Niveau und sollte in den nächsten Monaten beobachtet werden.
Mein Eindruck: Trotz weniger Sonnenstunden war der September für Solaranlagen erfolgreicher als man auf den ersten Blick vermuten würde. Besonders die über 36 % Stromdeckung durch das Balkonkraftwerk sind für einen Herbstmonat ein sehr ordentliches Ergebnis. Die eigentliche Baustelle bleibt aktuell nicht die Energie, sondern der weiterhin hohe Warmwasser- und Wasserverbrauch.
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